01/02/2020 – Chancen der Jugendarbeit an Schulen

Sandra Biewers schreibt in der Februarausgabe des Magazins You(th)@School darüber wie Schulen von der Jugendarbeit profitieren können.

Jugendliche erfahren Schule oft nur als Ort formaler Bildung: Der Transfer von Wissen steht im Vordergrund. Non-formale Bildung hingegen zielt darauf ab „[A]utonomie zu fördern, die eigenen Interessen, Bedürfnisse und Kompetenzen bewusst zu machen und Gemeinschaftsleben und soziales Miteinander zu kultivieren“.

Die Autorin sieht in den verschiedenen Bildungsansätzen keinen Widerspruch. Formale und non-formale Bildung können einander gegenseitig ergänzen. Damit Schulen von Jugendarbeit profitieren müssen ihre Akteure sich aber auf Augenhöhe begegnen.

Jugendarbeit in der Schule darf also nicht hinter Ansätzen eines reinen Betreuungsangebots zurückbleiben.

Biewers-Grimm (2020). Chancen der Jugendarbeit und der non-formalen Bildung an Schulen. You(th)@School Heft 1 – 2020. S. 16-19.

Der Beitrag entstand als Teil des Forschungsbereichs Non-formale Bildung im Zentrum der Kindheits- und Jugendforschung der Universiät von Luxemburg. Das Magazin zum Thema „Jugendarbeit in der Schule“, in der er veröffentlicht wurde, wird vom Centre de ressources pour les Services socio-éducatifs et la démarche de l’offre périscolaire in enger Zusammenarbeit mit den Mitgliedern der Services socio-éducatifs erarbeitet und entwickelt. Herausgeber ist das Ministerium für Nationale Bildung, Kinder und Jugend.

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