Evaluation der Qualitätssicherung in der Offenen Jugendarbeit in Luxemburg


Zielsetzung

In jährlichem Turnus führt die Universität Luxemburg im Auftrag des Familien- und Integrationsministeriums eine externe Evaluation des Qualitätssicherungsprozesses in der Offenen Jugendarbeit Luxemburgs durch. Ziel ist dabei, die Prozesse der Qualitätssicherung in den Jugendhäusern sowie deren Ergebnisse von einem neutralen Standpunkt aus zu analysieren und zu bewerten. Im Ergebnis soll es möglich werden, durch die Erhebung und Auswertung von Daten über den Qualitätssicherungsprozess Aussagen darüber zu generieren, wie in den Jugendhäusern gute Ansätze Offener Jugendarbeit geplant, umgesetzt und reflektiert werden und wie hierdurch Qualität sichergestellt und nachvollzogen werden kann.



Prof. Dr. Helmut Willems (Leitung) | Sandra Biewers



Universität Luxemburg | Ministère de la Famille, de l’Intégration et à la Grande Région (MFI)



jährlich




Datengrundlage und Methodik

Es werden Daten aus unterschiedlichen Quellen erhoben und ausgewertet:

Im Rahmen einer Dokumentenanalyse werden Grundkonzepte, Jahres- und Qualitätsberichte hinsichtlich mehrerer Qualitätsdimensionen (Konzept-, Struktur-, Prozess- und Ergebnisqualität) untersucht.

Zudem ergänzen Leitfadengestützte Interviews mit Mitarbeitern der Jugendhäuser und mit Trägervertretern die Daten der Dokumentenanalyse und geben einen Einblick in die Sichtweise der Fachkräfte auf den Prozess der Qualitätssicherung.

Darüber hinaus werden die Evaluationsprozesse und -ergebnisse in einem dialogischen Verfahren mit den beteiligten Akteuren diskutiert und reflektiert. Hierdurch wird eine wichtige Grundlage für die Diskussion von Verbesserungen, die Weiterentwicklung und Steuerung der zukünftigen Handlungspraxis in den Jugendhäusern bereitgestellt.

Die Ergebnisse werden in Form eines Forums oder Fachtages der Fachöffentlichkeit vorgestellt und letztlich in einem Evaluationsbericht zusammengefasst und dem Familien‐ und Integrationsministerium vorgelegt.

Publikationen

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