Integration Jugendlicher mit Migrationshintergrund


 

Zielsetzung

Das Projekt untersucht integrationsbezogene Erfahrungen und Bewältigungsstrategien von Jugendlichen mit Migrationshintergrund in Luxemburg. Im Fokus steht dabei kein politisch-gesellschaftlicher Maßstab für Integration (und die damit häufig einhergehende defizitorientierte Sichtweise), sondern die subjektive Perspektive der jungen Migranten selbst. So wird gefragt, was Integration für die jungen Menschen bedeutet, welche Faktoren dafür eine Rolle spielen, wie sich dieser Prozess für sie gestaltet und welche Ressourcen dabei hilfreich sein können.


Prof. Dr. Helmut Willems (Leitung) | Sara Steinmetz | Pierre Weiss


Universität Luxemburg | Ministère de l’Éducation nationale, de l’Enfance et de la Jeunesse in Luxemburg (MENJE)


2014 – 2016

Datengrundlage und Methodik

Um die Lebenswelten der jungen Migranten verstehen zu können, wird ein qualitatives Forschungsdesign mit leitfadengestützten Interviews verwendet. In einer ersten Phase wurden zwölf Experteninterviews geführt, die sich grundlegenden Fragen der Integration, der Integrationspolitik sowie Problemen, Herausforderungen, Konzepten und Zielen widmeten. Die zweite Phase bilden ca. 60 Interviews mit jungen Migranten, in denen diese zu ihren Erfahrungen im luxemburgischen Alltag und ihre Vorstellungen von Integration befragt werden. Das Sample bildet dabei ein möglichst breites Spektrum an Migrationsbiografien und Integrationserfahrungen ab, so dass (auch im Generationenverlauf) mehrere Formen der Migration berücksichtigt werden, wie die Arbeits-, Pendel-, Familien-, und Fluchtmigration.

Publikationen


Weiss, Pierre & Steinmetz, Sara

L’intégration vécue par les jeunes issus de l’immigration. Note sure une recherche en cours

Horizon. Bulletin de liaison des associations du Luxembourg issues de l’immigration – Année 22. 132/2015, S. 4.

Wiesbaden 2015
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