HBSC-Studie Luxemburg

Studien im HBSC-Netzwerk untersuchen das Gesundheitsverhalten von Schulkindern und Jugendlichen. Wie schneiden junge Menschen in Luxemburg ab? Die HBSC-Studie Luxemburg gibt darauf in regelmäßigen Abständen Antwort und erlaubt so faktenbasierte Vergleiche über Jahre hinweg.

 
  • Carolina Catunda
  • Andreas Heinz (Leitung seit Oktober 2020)
  • Caroline Residori
  • Claire van Duin
  • Helmut Willems (Leitung 2015-2020)
 

Dauerprojekt seit 2015

  • Universität Luxemburg
  • Ministère de l’Éducation nationale, de l’Enfance et de la Jeunesse in Luxemburg (MENJE)
  • Ministère de la Santé

HBSC: Health Behaviour in School-aged Children

Die transnationale HBSC-Studie untersucht Gesundheit und Wohlbefinden von Kindern und Jugendlichen zwischen 11 und 15 Jahren sowie ihr Gesundheitsverhalten und das diese Aspekte beeinflussende (soziale) Umfeld.

In einem vierjährigen Turnus werden in zurzeit 48 Ländern und Regionen über 200.000 Schülerinnen und Schüler zu diesen Themen befragt. Das HBSC-Netzwerk bringt zu diesem Zweck Forschende aus unterschiedlichen Disziplinen zusammen, um einen möglichst umfassenden Blick auf das Forschungsfeld zu ermöglichen.

Die HBSC-Studie in Luxemburg

Die Jugendforschung der Universität Luxemburg übernimmt die wissenschaftliche Analyse der nationalen Daten, die vom HBSC-Netzwerk erhoben werden.

Dafür unterzeichnete die Universität Luxemburg am 28. Oktober 2015 eine Kooperationsvereinbarung mit dem Ministère de l’Éducation nationale, de l’Enfance et de la Jeunesse (MENJE) und dem Ministère de la Santé (MS).

Die Daten stammen aus Umfragen (Surveys), die in Kooperation mit der Weltgesundheitsorganisation (WHO) entwickelt wurden.

Die Ergebnisse der HBSC-Studie helfen der Jugendforschung, Gesundheit und Wohlbefinden von Kindern und Jugendlichen in Luxemburg abzubilden und zu erklären. Die Analysen geben Hinweise auf Faktoren, die das Wohlbefinden – positiv oder negativ – beeinflussen.

Solche Erkenntnisse wiederum sind spannend für die Politik: Wer weiß, welche Befunde das Wohlbefinden und die Gesundheit Jugendlicher betreffen, kann Jugendpolitik faktenorientiert gestalten und umsetzen.

Zudem werden die Ergebnisse der Forschungsarbeiten für die Öffentlichkeit in Form von Factsheets, Berichten und Vorträgen aufbereitet.

Zurzeit wertet unser Team die Daten der HBSC-Erhebung 2018 aus. Über den aktuellen Stand informiert die Website hbsc.uni.lu.