01/07/2020 – Jugendmobilität unter der Lupe

Wie profitieren luxemburgische Jugendliche vom Austauschprogramm ERASMUS+? Was lernen Jugendliche dort? Welche Erfahrungen bringen sie am Ende mit nach Hause? Fragen zur Jugendmobilität geht Christiane Meyers in der Langzeitauswertung RAY nach. Jetzt sind sie im aktuellen YOUTHMAG nachzulesen (Ausgabe 6 – 2020, S. 6-7):

„Teilnehmende mit geringeren Chancen, lernen genauso viel wie höhergebildete Teilnehmende – wenn nicht sogar mehr. Das ist ein bemerkenswerter Unterschied zur Schulbildung“, so Meyers.

Als Lernerfolge gelten zum Beispiel der Ausbau von Team Skills, das Erlangen von interkultureller Kompetenz, oder die sicherere Beherrschung einer Fremdsprache. Allerdings führt nicht jeder ERASMUS-Aufenthalt automatisch zu Lernerfolgen: Diese hängen stark von der Qualität des Angebots ab.

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Im YOUTHMAG schreibt Meyers deshalb auch über ihre Forschungsmethode. Um die Qualität der Angebote besser zu verstehen, werteten sie und ihr Team einen reichen Datensatz aus. Teilnehmende konnten ihre Erfahrung in Umfragen und in Einzelinterviews schildern.

RAY steht für Research-Based Analysis and Monitoring of European Youth Programmes. Das Projekt begleitet das Programm Erasmus+: Jugend in Aktion (E+:JiA). RAY soll dabei durch regelmässige Auswertungen die Qualität von E+:JiA sicherstellen. Der letzte Forschungsbericht, zum Beispiel, analysiert Jugendmobilität zwischen 2011 und 2014.

 

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