Neue Erkenntnisse zu Qualitätsinstrumenten in der pädagogischen Praxis

Welche Wirkungen standardisierende und formalisierende Qualitätsinstrumente in einer niedrigschwelligen, pädagogische Praxis haben, hängt häufig davon ab, wie die Instrumente einrichtungsintern interpretiert und aufgegriffen werden.

Weil die gängigen Qualitätsverfahren meist als interpretationsoffene Verfahren konzipiert sind, ergeben sich hierfür einige Freiräume.

Eine empirische Studie aus dem Jahr 2018 hat gezeigt, dass besonders dann fachliche Innovationen in Jugendorganisationen erzeugt werden, wenn die dort tätigen Fachkräfte diese Freiräume kreativ nutzen und die formalen Vorgaben mit eigenen Ideen und Vorstellungen zu praxistauglichen Qualitätsinstrumenten verbinden.

Unsere Mitarbeiterin Dr. Sandra Biewers Grimm konnte diese Erkenntnisse zu Qualitätsinstrumenten in der pädagogischen Praxis als Kapitel in der 5. Neuflage des Handbuchs Offene Kinder- und Jugendarbeit veröffentlichen lassen.

 
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Zur Publikation

Grimm S.B. (2021) Zwischen Konformität und Handlungsmacht. In: Deinet U., Sturzenhecker B., von Schwanenflügel L., Schwerthelm M. (eds) Handbuch Offene Kinder- und Jugendarbeit. Springer VS, Wiesbaden. https://doi.org/10.1007/978-3-658-22563-6_135