Häufig gestellte Fragen



Was ist das Digital Documentation and Research Centre (DDRC)?
Das Digital Documentation and Research Centre ist ein Informations- und Serviceportal zum Jugendsektor in Luxemburg. Neben einer anschaulichen Aufbereitung von Forschungsergebnissen und Informationen zu aktuellen Projekten und Publikationen steht vor allem die Datenbank für graue Literatur im Mittelpunkt. Hier bieten wir freien Zugang zu einer stetig wachsenden Sammlung von Dokumenten aus dem luxemburgischen Jugendsektor, etwa zu unveröffentlichten Studien, Arbeits-, Jahres- und Projektberichten, Strategiepapieren usw. Dokumente dieser Art sind in der Regel nur schwer zugänglich, bilden zugleich aber eine wichtige Grundlage für aktuelles Wissen. Mit diesem Angebot möchten wir nicht nur Forschende inner- und außerhalb Luxemburgs unterstützen, sondern auch zu einer evidenzbasierten Politikgestaltung sowie einer Professionalisierung der Praxis beitragen.

An wen richtet sich das DDRC?
Unsere Zielgruppe sind alle Personen, die mit dem luxemburgischen Jugendsektor in Verbindung stehen – also Studierende und Wissenschaftler/-innen, Fachkräfte aus der Praxis, Medienvertreter/-innen und Personal aus dem administrativen sowie politikgestaltenden Bereich.

Wer steht hinter dem DDRC?
Die Webseite des DDRC wird von einer kleinen Arbeitsgruppe der Jugendforschung an der Universität Luxemburg, im Centre for Childhood and Youth Research, betreut, verwaltet und konzipiert.  Es handelt sich um ein Gemeinschaftsprojekt der Universität Luxemburg und des luxemburgischen Ministeriums für Bildung, Kindheit und Jugend (MENJE).

Welche Ressourcen stellt das DDRC zur Verfügung?

Das DDRC möchte seinen Nutzern eine möglichst breite Informationsbasis zur Verfügung stellen und versteht sich als zentrale Anlaufstelle für alle Fragen zum luxemburgischen Jugensektor. Wir bieten

  • eine Übersicht über aktuelle Forschungsprojekte der Luxemburger Jugendforschung.
  • Zusammenfassungen abgeschlossener Forschungsprojekte inklusive einer Vorstellung der wichtigsten Ergebnisse.
  • Zugang zu Vorträgen und Interviews.
  • eine Übersicht über Publikationen der Luxemburger Jugendforschung.
  • eine frei zugängliche Datenbank mit einer umfangreichen Sammlung an grauer Literatur zum Themenbereich „Jugendforschung, Jugendarbeit und Jugendpolitik in Luxemburg“.


Was ist graue Literatur?

Eine einheitliche Definition von grauer Literatur existiert bislang nicht, zu unterschiedlich sind die einzelnen Erscheinungsformen und die Herangehensweisen an diese Gattung. Wir verstehen unter grauer Literatur all jene Texte eines bestimmten Interessensgebiets, deren Inhalte über allgemeine Informationen hinausreichen, und die nicht in einem kommerziellen Rahmen veröffentlicht wurden. Dazu zählen zahlreiche Dokumente, die im Rahmen politischer, wissenschaftlicher oder praktischer Tätigkeit entstehen und durch Institutionen wie Universitäten, Verbände, Verwaltungsorgane, Vereine etc. herausgegeben werden, wie z. B.:

  • Wissenschaftliche Qualifikationsarbeiten
  • Unveröffentlichte Studien/Forschungsarbeiten
  • Projekt- und Arbeitsberichte
  • Konferenzberichte und -vorträge


  • Arbeits- und Sitzungprotokolle
  • politische Weiß- und Grünbücher/Absichtserklärungen/Leitlinien
  • Redemanuskripte
  • Infoblätter/Factsheets



Warum eine Datenbank für graue Literatur?

Für Interessierte gestaltet sich der Zugang zu grauer Literatur oft schwierig. Entsprechende Dokumente finden sich nur selten in Bibliotheken oder Datenbanken und herkömmliche Suchmaschinen geben keine Hinweise auf ihre Existenz. Graue Literatur zu finden, ohne bereits von ihrer Existenz zu wissen, ist häufig unmöglich.

Dabei stellt graue Literatur in vielen Fällen eine wertvolle Informationsquelle dar. Sie gibt Einblick in Entscheidungs-, Arbeits- und Forschungsprozesse, bietet frühen Zugang zu detaillierten Ergebnissen und unterliegt nur selten einer Reglementierung. Häufig werden enthaltende Informationen nirgendwo sonst publiziert.

Einer Studie von Schöpfel (2006) zufolge sind je nach Fachgebiet bis zu 20% der in wissenschaftlichen Arbeiten verwendeten Literatur graue Literatur. Es kann also davon ausgegangen werden, dass graue Literatur – sofern sie zur Verfügung steht – eine wichtige Quelle wissenschaftlichen Arbeitens darstellt. Das Dokumentationszentrum für Jugendforschung, Jugendpolitik und Jugendarbeit möchte durch seine Digitale Bibliothek einen Beitrag zur Nutzung grauer Literatur in Luxemburg leisten. In unserem Archiv bieten wir eine stetig wachsende und frei zugängliche Sammlung von grauer Literatur zum Thema “Jugend in Luxemburg”.


Warum kann ich nicht alle Publikationen über die Webseite des DDRC ansehen bzw. downloaden?
Wir können unseren Nutzern ausschließlich jene Publikationen zur Verfügung stellen, die nicht in einem kommerziellen Verlag publiziert wurden.  Solche Titel müssen erworben bzw. über Bibliotheken bezogen werden. Gleiches gilt für Journalartikel, die den jeweiligen Zugangsrichtlinien des Journals unterliegen.


Was ist die Datenbank für graue Literatur?
Unsere Datenbank besteht aus einer Sammlung von PDF-Dokumenten, die für alle Nutzer/-innen frei zugänglich ist. Sie können online gelesen oder ausgedruckt werden. Mit Hilfe unserer Suchfunktion können Sie die Sammlung nach Kategorien, Schlagworten, Autoren, Titeln sowie herausgebenden Institutionen durchsuchen. Die Datenbank beinhaltet zum allergrößten Teil aus „graue Literatur“, die sich mit den Themen Jugendforschung, Jugendarbeit und Jugendpolitik in Luxemburg beschäftigt. Unser Angebot ersetzt somit keine herkömmliche Bibliothek, sondern ergänzt diese um bislang schwer zugängliche Dokumente.

Was ist das Sammelgebiet der Datenbank?
In der digitalen Bibliothek des DDRC wird graue Literatur aus den Bereichen Jugendforschung, Jugendpolitik und Jugendarbeit gesammelt und allen Interessierten zur Verfügung gestellt. Dazu gehören nicht nur Texte, die im Rahmen der Forschungstätigkeit an der Universität Luxemburg entstehen, sondern auch Publikationen diverser (vorrangig luxemburgischer) Institutionen wie Forschungsinstitute, Ministerien, Verwaltungseinrichtungen und Einrichtungen der sozialen Arbeit wie Jugendhäuser und Maßnahmenträger.

Zudem werden folgende Kriterien für die Aufnahme eines Dokuments in die Datenbank zugrunde gelegt:

  1. Das Dokument beschäftigt sich schwerpunktmäßig mit dem Thema „Jugend in Luxemburg“ aus wissenschaftlicher, politischer oder praxisorientierter Perspektive.
  2. Das Dokument enthält thematisch relevante Informationen, die über allgemein verfügbares Wissen hinausreichen (wie es z. B. in Broschüren oder journalistischen Artikeln zu finden ist).
  3. Das Dokument ist nicht vor 2012 entstanden (wenngleich Dokumente in Ausnahmefällen älter sein können).
  4. Es existieren keine rechtlichen Bedenken bezüglich der Verbreitung des Dokuments.

Die Sammlung erhebt keinen Anspruch auf Vollständigkeit und wird kontinuierlich erweitert. Die Nutzer der Digitalen Bibliothek sind eingeladen, Dokumente zur Aufnahme einzusenden.


Kann ich der Datenbank Dokumente hinzufügen?
Ja. Bitte nutzen Sie dafür das entsprechende Formular und beachten Sie unsere Sammlungskriterien.


Wie kann ich das Team des DDRC erreichen?
Bitte nutzen Sie dafür unser Kontaktformular.


Ich habe in der Datenbank ein Dokument entdeckt, für das ich Urheberrechte besitze und möchte es entfernen lassen.
Wir legen großes Wert auf die Wahrung des Urheberrechts und möchten Konflikte dieser Art vermeiden, weshalb wir uns soweit möglich bei den Autoren bzw. Herausgebern absichern. Sollte es dennoch zu Unstimmigkeiten kommen, bitten wir um sofortige Kontaktaufnahme über unser Kontaktformular.


Vielen Dank für Ihr Interesse am Digital Documentation and Research Center!