Die allgemeine Lebenszufriedenheit von Schülern in Luxemburg

Andreas Heinz, Caroline Residori, Helmut Willems, Matthias Robert Kern

Matthias Robert Kern, Caroline Residori, Andreas Heinz, Helmut Willems

In der HBSC-Studie 2014 sollten die Schüler angeben, wie zufrieden sie mit ihrem Leben sind. Dabei stand der Wert 0 für das „schlechtestmögliche Leben“ und 10 für das „bestmögliche Leben“. 82 % der Be- fragten in Luxemburg haben Werte von 6 oder mehr angegeben, was als „hohe Lebenszufriedenheit“ definiert ist. Weitere 10 % haben ihre Lebenszufriedenheit mit dem mittleren Wert von 5 bewertet und die restlichen 8 % haben Werte von unter 5 angegeben. Die Lebenszufriedenheit der jüngeren Mädchen ist höher als die der älteren Mädchen. Bei den Jungen ist die Lebenszufriedenheit hingegen von 11 bis 18 Jahren nahezu konstant. Jungen sind eher mit ihrem Leben zufrieden als Mädchen und Kinder aus wohlhabenden Familien sind zufriedener als Kinder aus Familien mit geringem Wohlstand. Die Lebenszufriedenheit steht auch in Zusammenhang mit Gesundheitsbeschwerden: Schüler, die häufig unter Schmerzen, Traurigkeit, Gereiztheit, Nervosität, Einschlafschwierigkeiten oder Schwindel leiden, sind seltener mit ihrem Leben zufrieden.

Zitiervorschlag

Kern, M. R., Residori, C., Heinz, A. & Willems, H. (2017). Die allgemeine Lebenszufriedenheit von Schülern in Luxemburg (HBSC-Factsheets Luxembourg Nr. 2). Ministère de la Santé; Ministère de l’Éducation nationale, de l’Enfance et de la Jeunesse (MENJE); Integrative Research Unit on Social and Individual Development (INSIDE). http://hdl.handle.net/10993/32870

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